Für die Kollektion 'gefaltete Linie 'verwendet die Diplom-Designerin

die historische Technik des Guillochierens und interpretiert diese Technik

zeitgenössisch in alltagstauglichen Schmuckvarianten.

 

Die schon beinahe in Vergessenheit geratene manufakturelle Gravurtechnik erlernte

Christiane Köhne im Jahr 2013 während ihres Stipendiums im Rahmen des

'PF revisited' - Projektes im Deutschen Technik Museum in Berlin.

 

Bei dieser Gravur wird mit Hilfe der Guillochiermaschine jede einzelne Linie von Hand gestochen.

Dabei erhält jede Linie eine unvergleichlichen Brillanz durch den polierten Stichel,

der das Material abträgt.

In Kombination von richtigem Blickwinkel und Lichteinfall entfaltet sich eine

überraschende und für diese Technik so typische und einzigartige Tiefenwirkung.